Wer Kundenservice plant, vergleicht oft nur den Stundenlohn. Das greift zu kurz. Eine Stunde am Telefon kostet deutlich mehr als das, was auf der Lohnabrechnung steht. Hier sehen Sie, welche Posten dazugehören und wie sich Inhouse, Auslagern und KI-Agent rechnen.
Woraus sich die Kosten zusammensetzen
- LohnDer Bruttoverdienst ist der größte Posten. Für mehrere Sprachen auf hohem Niveau zahlen Sie in der Regel mehr als für eine Sprache.
- LohnnebenkostenSozialversicherung, bezahlter Urlaub, Lohnfortzahlung bei Krankheit. Sie kommen auf jeden Bruttolohn obendrauf.
- ArbeitsplatzMiete, Möbel, Strom, Reinigung. Auch im Homeoffice fallen Kosten an, etwa für Headset und Pauschale.
- TechnikTelefonanlage, Ticketsystem, Lizenzen pro Platz, Laptop und IT-Betreuung.
- FührungTeamleitung, Schichtplanung, Schulung und Qualitätskontrolle. Diese Zeit verkauft niemand, sie muss aber bezahlt werden.
- Ausfälle und WechselKrankheit, Urlaub und Kündigungen. Jede neue Person braucht Suche, Einarbeitung und Wochen, bis sie sicher arbeitet.
Inhouse in Deutschland: der Richtwert
Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) kostete eine geleistete Arbeitsstunde in Deutschland 2025 im Schnitt 45 Euro, gerechnet über Industrie und Dienstleistungen. In dieser Zahl stecken Lohn und Lohnnebenkosten. Bezahlte Fehlzeiten sind schon eingerechnet, weil die Kosten durch die tatsächlich gearbeiteten Stunden geteilt werden. Quelle: Destatis, Pressemitteilung Nr. 148 vom 29. April 2026.
Der Wert ist ein Durchschnitt über alle Branchen. Im Kundenservice kann er niedriger liegen. Dafür fehlen darin Arbeitsplatz, Technik, Führung und die Kosten für neue Leute. Für Österreich und die Schweiz gilt dieselbe Rechnung, nur mit den Werten Ihres Landes.
Auslagern nach Pristina
Bei krejton zahlen Sie einen festen Preis pro Stunde, für ein eigenes Team, das nur für Sie arbeitet, oder im Partner-Modell für Callcenter, die zusätzliche Agenten oder Sprachen brauchen. Der Stundensatz hängt von Sprachen, Zeiten und Volumen ab. Das krejton-Angebot gibt es auf Anfrage, schriftlich in zwei Werktagen.
Schulung auf Ihr Produkt, Berichte und Vertretung sind im Preis enthalten, beim eigenen Team auch die Teamleitung. Fällt jemand aus, ist das unsere Aufgabe, nicht Ihre. Pristina liegt in derselben Zeitzone wie Berlin, Wien und Zürich, Bürozeiten kosten also keinen Nachtzuschlag.
Zum Start gibt es einen 14-Tage-Test. Danach läuft der Vertrag mindestens sechs Monate.
KI-Agent: bezahlt wird nach Nutzung
Ein KI-Sprachagent nimmt Anrufe an, beantwortet Standardfragen und vergibt Termine. Sie zahlen nach Nutzung, pro Minute oder pro Anruf, dazu einmalig die Einrichtung. Es gibt keine Mindestlaufzeit. Das krejton-Angebot gibt es auf Anfrage.
Für Ihre eigene Rechnung zählen die Gesprächsminuten: 1.000 Anrufe im Monat mit je drei Minuten ergeben 3.000 Minuten. Leerlauf zwischen den Anrufen kostet nichts. Komplizierte Anliegen und Beschwerden gibt der Agent an einen Menschen weiter.
Was für Sie passt
Viele kurze, ähnliche Anrufe sprechen für einen KI-Agenten. Beratung, Reklamationen und mehrere Kanäle sprechen für Menschen. Oft passt eine Mischung: Der KI-Agent fängt Spitzen und Randzeiten ab, das Team kümmert sich um den Rest.
Rechnen Sie für Ihren eigenen Vergleich alle sechs Posten zusammen, nicht nur den Lohn. Dann sehen Sie, was eine Stunde bei Ihnen heute wirklich kostet.
Ihr Angebot in zwei Werktagen
Geben Sie Sprachen, Zeiten und Volumen ein. Der Konfigurator schlägt Ihnen ein passendes Modell vor, das Angebot mit Preis folgt in zwei Werktagen.
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